Newsletters 2009
Newsletter Dezember 2009
Wie immer hatten wir auf den vergangenen Messen viel Freude. Wir trafen viele alte und gute Freunde wieder.
Die am häufigsten gestellten Fragen bezogen sich hier auf Paratyphus- Erkrankungen und der Frage nach dem Beginn einer natürlichen Versorgung für die Tauben. In diesem Newsletter werde ich mich auf einen praktischen Ansatz zum Thema Paratyphus konzentrieren.
Paratyphus (praktische Ansatz)
Es ist und bleibt natürlich ein Dilemma. Pro und Kontra “Kur gegen Paratyphus”, oder ebenso “Impfung gegen diese Krankheit”. Die Meinungen laufen auseinander. Es gibt Tierärzte, welche die Impfung empfehlen, andere raten davon ab.
Ich glaube es gibt kein absolutes Pro und Kontra. Bei der Beurteilung ist der Paratyphus-Komplex insgesamt zu beurteilen.
Erstens ist es wichtig zu wissen, ob eine aktive Infektion mit Ausscheidung über den Kot vorliegt oder nicht. Ist letzteres der Fall, so ist der Behandlungsansatz definitiv anders zu sehen, als wenn es nicht der Fall ist.
Der Herbst ist die beste Zeit, um eine bakteriologische Kotuntersuchung auf das Vorhandensein des Paratyphus-Bazillus durchzuführen. Der Typ Salmonella typhimurium, var. Kopenhagen ist offiziell als stillen Killer bekannt.
Es ist auch wichtig, dass eine Sammelkotprobe über fünf Tage gesammelt wurde. Jedoch keine Massen von Kot an den Tierarzt Ihrer Wahl schicken.
Kein Tierarzt freut sich, wie bereits vorgekommen, einen ganzen Eimer voll gesammeltem Kot per Post von einem Züchter zu bekommen.














