Newsletters 2010
Nieuwsbrief 1 December 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: P. Boskamp   
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Intermezzo

Het beursseizoen is weer begonnen. Een mooie gelegenheid om oude bekenden
te ontmoeten. Mede standhouders en anderen.
Als je tijdens de beurzen je oor te luisteren legt dan kom je vaak toch dezelfde
vragen tegen.

Zo is een belangrijke vraag van veel liefhebbers of we nu toch niet beter
preventief tegen paratyfus kunnen kuren.
Ik heb over dit onderwerp al diverse nieuwsbrieven geschreven. Ik wil hier dan
ook kort op reageren.
We moeten onderscheid maken tussen

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Nieuwsbrief 1 November 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: P. Boskamp   
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Herpesvirus

De Herpesvirus - infectie is een veelvoorkomende aandoening bij duiven. Desondanks worden er over het algemeen maar weinig woorden aan vuil gemaakt. Hoog tijd dus voor een nadere beschouwing.

Het Herpesvirus bij duiven staat wetenschappelijk te boek als PHV1. Herpesvirussen geven veelal aanleiding tot latente infecties. Dit betekent dat het virus in de duiven aanwezig is zonder dat het aanleiding geeft tot klinische verschijnselen. In het bloed van duiven zijn er bij meer dan de helft van de duiven antistoffen tegen het virus aantoonbaar. We mogen er dan ook van uit gaan dat meer dan 60% van de duiven latent besmet is. Dit betekent dus dat ze het virus bij zich dragen , maar geen ziekteverschijnselen vertonen. In periodes van verminderde weerstand en tijdens de kweek kunnen deze duiven dan weer virus gaan uitscheiden en kunnen er zich ook ziektegevallen voordoen.

“Veel duiven zijn latent besmet met het herpesvirus”

Lange tijd is er vrij laconiek gedaan over de herpesbesmettingen bij de duiven. Ernstige klinische gevallen van duiven-herpesvirusinfectie

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Newsletter Oktober 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: P. Boskamp   

Viren

Ein paar Newsletter zuvor witmete ich meine Aufmerksamkeit den Viren, die die Ausübung des Taubensports in diesem Jahr deutlich erschwerten. Ich nannte einige Virustypen und legte dabei den Schwerpunkt auf deren praktische Auswirkungen. Dieser Newsletter wirft vielfältige Fragen über die verschiedenen Viren auf, so dass wir uns in der Zukunft detaillierter damit beschäftigen können.

Circovirus

Einer der Viren, welche bei der Taube zu Problemen führen kann ist das Circovirus (PiCV). Es ist möglich, dass dieses Virus eine Rolle bei der Zunahme der anderen Viren eine Rolle spielt. Circoviren sind Viren, die in die Immunzellen der Taube eindringen und von dort ihre schädliche Wirkung verursachen. Fakt ist, dass dieses Virus einer der Auslöser der in den letzten Jahren verstärkt auftretenden Jungtaubenkrankheit ist.

Das Circovirus ist erst seit dem letzten Jahrhundert in Europa bei Tauben beschrieben. Das Virus wurde erstmals in Kanada im Jahr 1986 beschrieben. Die Krankheit tritt nur bei jungen Tauben im alter von zwei Wochen bis zu einem Jahr auf. Das Alter von vier Monaten scheint am gefährlichsten zu sein. 
Es gibt keine “Saison” wie bei der klassischen Adenovirose.

Die Sterblichkeit der Nestlinge und Jungtauben bis zu 8 Wochen beträgt bis zu 100%. 

Es kommt auch vor, dass die Sterblichkeit sehr gering ist. Die Sterblichkeit kann von drei Minuten bis zu vier Tage nach Ausbruch der Krankheitssymptome eintreten.

Es ist bekannt, dass das Circovirus sehr häufig bei Jungtauben auftritt. Wie genau die Infektion verläuft ist unbekannt. Es kann eine Infektion über den Kot erfolgen. Auch die Verteilung über den Federstaub ist möglich. 
Klar ist, dass die Mehrzahl der Jungtauben eines Bestandes infiziert sind. 
Es wird vermutet, dass das Virus die Abwehkräfte (Immunsuppression) schwächt. 
Oft tritt das Virus zusammen mit anderen Infektionen auf. Es ist daher ungewiss, ob die sichtbare Erkrankung durch das Virus oder durch die begleitenden Infektionen hervorgerufen wird. Oft sind die Begleiterkrankungen verantwortlich für die Mortalität. Die Schwächung des Immunsystems ist die Ursache dafür, dass sich die sekundären Infektionen manifestieren können. 
Es ist oft ein zusätzlicher Stressfaktor nötig, um das Ausbreiten der Krankheit zu ermöglichen.

Wahrscheinlich kann die Krankheit mit einem schlechten Allgemeinzustand der Tauben und der Mortalität der Nestjungen in Verbindung gebracht werden. Dies liegt daran, dass die virale Replikation in den Organen des Immunsystems erfolgt. Das Ergebnis ist, dass das Immunsystem zusammenbricht. 
Tiere mit einer Circovirus Infektion zeigen ein verzögertes Wachstum. Sie sitzen in sich gekauert im Schlag und weisen auch andere Anzeichen von Sekundärinfektionen auf. Dies als Folge der Immunsuppression.

Möglich, dass viele Jungtauben die Erkrankung ohne Symptome durchmachen. Wenn die Infektion im späteren Leben erfolgt sind die Auswirkungen der Erkrankung  beschränkt. Autopsien zeigen oft nur eine blasse oder geschwollene Milz,  grün breiigen Kot und einen grünen Mageninhalt. In der Bursa Fabricia (ein Organ zur Immunabwehr in der  Kloake) werden Spuren gefunden. 
Durch PCR wird DNA des Virus  in den Atemwegen, Nieren, Leber, Eierstöcken und Hoden nachgewiesen. Da auch Virus DNA in den Eiern gefunden wurde ist die Übertragung druch die Alttauben nicht ausgeschlossen. 
Die Untersuchungen ergaben, dass Jungtauben das Virus bis zu 26 Wochen in sich führen können. Die Tauben, bei denen diese Untersuchungen durchgeführt wurden, zeigten  Infektionen der Atemwege, Erbrechen, Durchfall und Gewichtsverlust.

Diagnostik


Die Diagnose war zuvor auf der Grundlage eines histologischen Nachweises in der Bursa erfolgt. Heute ist es ein  PCR-Test, der Viren in die Kloake, der Bursa Fabricia, Leber und Blut nachweisen kann. Die Forschung zeigt, dass das Virus länger im Kloakenabstrich als im Blut nachgewiesen werden kann. Dies kann in der Praxis die Diagnose erleichtern.

Bekämpfung


Das Circovirus ist ziemlich resistent gegenüber üblichen Desinfektionsmitteln. Sie widerstehen auch Hitze. Bei einer Hitze von 60 Grad kann das Virus noch eine halbe Stunde überleben. 

Behandlung

Die Diagnose der Erkrankung ist unter normalen Praxisbedingungen an Hand der Symptome nur schwer zu stellen. 
Weitere Untersuchungen bei anhaltenden Beschwerden sind erforderlich. Weitere Diagnosemöglichkeiten ergeben sich mittels PCT-Tests. 
Eine Impfung gegen die Krankheitgibt es (noch) nicht. Dies macht eine Behandlung dieser Krankheit schwierig. Unterstützende  Therapien, die auch versuchen die Abwehrkräfte zu unterstützen, sind angeraten. 

Diskussion

Was sind die praktischen Folgen des Circovirus?
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Newsletter September 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: P. Boskamp   

Es gibt nur eine Gesundheit

Im letzten Monat erhielt ich eine Broschüre, welche von einem Initiativkreis mehrerer Gesellschaftsgruppen erstellt wurde. Zu dieser Gruppe gehören z.B. auch die Royal Society of Veterenary Medicine und der Animal Health Service, LTO Niederlande und andere. 

In der Broschüre mit dem Untertitel "gesunde Tiere, gesunde Menschen" geht es um den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika. So langsam beginnt vermehrt die öffentliche Unterstützung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika.

Gerne möchte ich einen Teil des Inhaltes hier wiedergeben. 

"Vorsicht vor Antibiotika 

Antibakterielle Wirkstoffe (Antibiotika) haben seit ihrer Entdeckung durch Alexander Fleming im Jahr 1928 einen enormen Beitrag für die Gesundheit von Mensch und Tier geleistet. 
Ihre Entwicklung wird als eine der größten medizinischen Erfindungen angesehen. Seit Jahren werden Antibiotika erfolgreich eingesetzt, um Infektionen zu bekämpfen und ihr Einsatz trägt massgeblich zum Wohlbefinden von Menschen und Tieren bei. 

Jedoch hat dieser positive Aspekt des Einsatzes von Antibiotika auch eine Kehrseite, nämlich die Entwicklung von Resistenzen (Unempfindlichkeiten) von Bakterien. Diese Antibiotika-Resistenz kann zu ernsthaften Problemen bei den Human-und Tierarzneimitteln führen. 

Resistenzentwicklungen von Bakterien entstehen weitgehend unwissend, durch sorglosen und unnötigen Einsatz von Antibiotika und wird durch viele Faktoren beeinflusst. So spielen die Globalisierung, zunehmende Reisetätigkeit und unverantwortliches Handeln von Menschen in der Tierhaltung eine grosse Rolle bei der Entstehung von Resistenzen.


Aktive Zusammenarbeit

Neben dem Humanbereich ist es sehr wichtig, dass jeder Tierhalter sich seiner sozialen Verantwortung bewusst wird und seinen Beitrag dazu leistet, um dieser zunehmenden Resitenzbildung entgegen zu treten. 

Dies erfordert ein konzertiertes Bewusstsein, die aktive Zusammenarbeit und ein gemeinsames Vorgehen. Alle Beteiligten in der Tierhaltung müssen ihre Verantwortung übernehmen und einen konstruktiven Beitrag zur Lösung des Problems liefern. Alle Beteiligten ... ohne Ausnahme. 

Prof. Dr. Roel Coutinho, Director des Center for Infectious Disease Control RIVM sagt: "Jeder, der Antibiotika in der Tierhaltung einsetzt, muss erkennen, dass Bakterien resistent gegen alle Antibiotika werden. Und das hat erhebliche Folgen für die menschliche Gesundheit, da Antibiotika für die menschliche und tierische Medizin unerlässlich sind."

Ein anderer Blick auf den Antibiotika-Einsatz

Die Vorteile eines Antibiotikaeinsatzes scheinen oft so gross, dass in machen Fällen einfach die Nachteile vergessen werden und notwendige Diagnosen nicht gestellt werden. 

Antibiotika werden auch manchmal verwendet, um Lücken in der Tierhaltung zu kompensieren, oder weil sie "gängige Praxis" oder "Standard-Behandlung" geworden sind. Darüber hinaus werden Antibiotika oft leider zu niedrig dosiert oder zu kurz eingesetzt. Eine solche Anwendung von Antibiotika ist unnötig, unklug und verantwortungslos und sollte so schnell wie möglich beseitigt werden, um die Entwicklung von Resistenzen zu begrenzen.

Alle Menschen zählen, alle Tiere zählen

Der niederländische Landwirtschaftsminister fordert eine starke Einschränkung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung. 

Er fordert eine Halbierung bis zum Jahr 2013. Diese Reduzierung kann nur dann erfolgreich verwirklicht werden, wenn jeder mit dem Einsatz von Antibiotika bei Tieren umsichtig vorgeht, und jeder diese Ziele billigt und unterstützt.


Fazit 

Antibiotika werden seit ihrer Erfindung durch Alexander Fleming erfolgreich eingesetzt, um Infektionen bei Mensch und Tier zu bekämpfen. So wird die Gesundheit und das Wohlergehen von Mensch und Tier gefördert. Um auch sicherzustellen, dass es in Zukunft  sichere und wirksame Arzneimitteln gibt ist es sehr wichtig, allen beteiligten Parteien bewusst zu machen, dass ein bewusster und sorgsamer Gebrauch von Antibiotika für den gesunden Menschen und das gesunde Tier von Bedeutung ist. Es gibt nur eine Gesundheit.”




Wir können das Gesagte auf  unseren geliebten Sport anwenden oder meinen, dass dies ja vor allem Geflügel und Schweine angeht.

Ich denke, wir sollten das nicht tun. Auch Tauben werden mit Antibiotika behandelt, wie Hunde und Katzen.

Antibiotika-Resistenzen sehen wir auch im Taubensport. Als Tauben-Tierarzt stelle ich fest, dass die Einsicht bei den Taubenzüchtern gegen den ungezügelten Antibiotika-Einsatz wächst.


Mehr und mehr Züchter verlangen eine gründliche Untersuchung, bevor Antibiotika verschrieben werden. Aber ich sehe immer mehr Züchter, die sich für eine natürliche Methode entscheiden, die den Einsatz von Antibiotika weiter verringern möchten. Eine positive Entwicklung aus der obenstehenden Perspektive.


Alles in allem können wir sagen, dass die meisten Züchter sich ihrer Verantwortung bewusst sind.

Aber es gibt eine kleine Gruppe von Züchtern, die glauben weiterhin, dass das Geheimnis des Erfolgs in Töpfen voll Antibiotika liegt. 
Die einen begeben sich bei Tierärzten in Behandlung und andere freuen sich über “leere Dosen” mit Allheilmitteln von Kollegen, die vermeintlich gut spielen.

Was diese Züchter übersehen oder nicht sehen wollen ist, dass die Lösung für das Problem der Kollegen nicht die Lösung des eigenen Problems sein muss. 
Wenn die Tauben von geringerer Qualität sind, die Qualität des Futters und die Versorgung oder das Schlagklima nicht stimmt, kann das "Wunder" nicht funktionieren. 
Ob nun dieses Allheilmittel vom Tierarzt oder von anderswo kommt, das macht nichts aus.

Wichtig ist die Tatsache, dass ohne korrekte Diagnose der wahren Ursache (Schlagklima, Versorgung) kein Antibiotika-Einsatz erfolgen soll. Sonst spielt man den Antibiotika-Resitenzen, wie o.g. Broschüren-Text sagt, in die Hand.


Antibiotika-Resistenzen spielen auch eine Rolle im Taubensport.

Selbst trifft man selten oder nie auf Bakterien, welche nach einer gründlichen bakteriologischen Untersuchung und Feststellung des Bakterienstammes, resistent gegen die meisten Antibiotika, die im Taubensport verwendet werden sind. Der Grund ist ebenso einfach wie ärgerlich. Wir haben die Tauben während der Reise im Korb zusammen mit Tauben von einem Liebhaber, der manchmal "etwas versucht." Frustrierend für Züchter und den behandelnden Tierarzt. Tatsächlich sind die Tauben oft nur mit großem Aufwand gesund und wieder in Gang zu bekommen.

Lassen wir uns alle glücklich schätzen, dass es Antibiotika gibt. In der Tat sind sie bei vielen Krankheiten sehr nützlich. Aber zeigen wir allen, dass es auch einen alternativen Ansatz gibt, bevor wir wieder bei jeglichen Zipperleinchen zu den "Töpfen" greifen.


So tragen wir zu einem verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika bei.

Viel Erfolg

Peter Boskamp
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Newsletter August Teil 2 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: P. Boskamp   

Der Ansatz 

Wir können ein Jahr in zwei Teile aufteilen. Auf der einen Seite, dies ist der längere Zeitraum, in dem die Tauben nicht in Kontakt mit fremden Tauben sind und den Zeitraum, in dem die Tauben in den Körben sind und in Kontakt mit anderen Tauben kommen. 

Aus unserer bisherigen Forschung wissen wir, dass eine geeignete vorbeugende Betreuung durch die optimale Unterstützung mit guten Futterergänzungsprodukten wirklich dazu beitragen kann, dass Tauben kaum unter Kinderkrankheiten und anderen Erkrankungen leiden welche sonst mit Arzneimitteln behandelt werden mussten. Wir können uns so medikamentenfrei halten, wenn wir wollen. 

Jeder kann selbst ein Massnahmenpaket schnüren, um übermässigen Medikamenteneinsatz zu verhindern. Man kann direkt nach der Reisesaison damit beginnen. Dafür müssen Sie einen Tierarzt in Ihrer Nähe besuchen. Dieser untersucht die Tauben auf die häufigsten Erkrankungen und empfielt gegebenenfalls eine Behandlung und die Basis ist gelegt. 
Es scheint eine offene Tür, und in gewissem Sinne ist sie es auch. Durch die Unterstützung in der ruhigen Zeit und in der Mauserzeit verhindern wir das Einschleppen von Krankheiten und können oft ohne Medikamenteneinsatz bis zum Beginn der Zuchtsaison auskommen. 

In den letzten Jahren haben wir uns in unserer Klinik eine Basis geschaffen, um den Tauben Werkzeuge an die Hand zu geben den meisten Erkrankungen standzuhalten. Ich betone, nicht zu heilen. Zur Bekämpfung von Krankheiten bedarf es oft Medikamente. Aber es kann helfen, dass diese Krankheiten keine wirklichen Krankheiten werden. 
Der Hauptgrund für mich diesen Newsletter in dieser Form zu schreiben, waren die vielen Anfragen nach einem Zeitplan für den natürlichen Ansatz. Das ist schön und gut, aber wichtiger als ein Zeitplan für die Verwendung von Produkten für diesen Ansatz ist das Verständnis, warum diese eingesetzt werden können und müssen. Die Erkenntnis, dass eine natürliche Methode ein Werkzeug dafür ist, die Krankheiten bei den eigenen Tauben zu verhindern, um Beschwerden, die wiederum mit Medikamenten in unserer Klinik bekämpft werden müssen zu verhindern. Es geht also um die Prävention. 
Zu viel und zu oft gehen diese beiden Pfade durcheinander. Und das führt zu Frustration und Enttäuschung. Obwohl es doch einfach logisch ist.

Eine offene Tür. 

Gesundheistvorsorge dient der Krankheitsvermeidung bei unseren Tauben. Es ist jedoch keine Garantie dafür, dass die Tauben nicht krank werden. Aber mit einem regelmäßigen Gesundheits-Check kann sichergestellt werden, dass die Reisetauben mehr Energie in das Erreichen ihrer Topform investieren können und dass bei Jungtauben ein besseres Aufwachsen gewährleistet wird.  

Das Basis-System, mit dem wir jetzt mehrere Jahre Erfahrungen gesammelt haben, ist der rote Faden zu unserem Thema Gesundheitswesen: Das Bony-SGR. Nach einer Gewöhnungsphase von 10 Tagen sollte es zwei Mal pro Woche zur Verfügung gestellt werden. 
Darüber hinaus sollte die Kombination von BMT, Bony-nucleovit und Basiskern  1-2 mal pro Woche über das Futter verabreicht werden. Alles wird mit einer Dosis Bony M-Mineralien abgebunden. 
Wenn wir darüber hinaus noch gutes Futter anbieten hat die Erfahrung gezeigt, dass die meisten Tauben genug Instrumente besitzen, um ihre gesundheitliche Grundversorgung zu erhalten. 
Jeder Züchter kann entsprechend seinen Vorstellungen sein persönliches Konzept drum herum bauen.

Wichtig dabei ist, dass man den Finger am Puls der Zeit hält und durch Untersuchungen sicherstellt, dass alles optimal verläuft. 

Während der Zuchtzeit sollte das genannte durch Zuchtöl ergänzt werden. Nach dem Absetzen der Jungtauben bekommen diese zur Stressbewältigung 10 Tage hintereinander Bony-SGR und dann genanntes Schema. Es ist unsere Erfahrung, dass die Jungen so “Pico Bello” aufwachsen. 

Alles in allem ist ein natürlichen Ansatz mit einem vorgegebenen Schema  nicht so kompliziert. Dies ist nur ein Beispiel dafür wie es gehen kann. 

Ich bekomme regelmäßig Nachfragen, wie unser Basissystem aussieht. Daher diese Auflistung. Aber es gibt selbstverständlich auch Alternativen. Ich bin froh, dass auch von anderer Seite erkannt wird, dass eine gewisse natürliche Herangehensweise nützlich sein kann. Es ist nur zu gewährleisten, dass die Tauben genügend Unterstützung für ihr eigenes Immunsystem bekommen, den Jungtauben das Werkzeug gegeben wird, um bestmöglich ihren Körper voll entwickelt zu können und das Risiko der Übertragung von Krankheiten vermieden wird.
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Wissen Sie das...

...die wirksamste Weise um das Gelb zu bekämpfen immer noch das verabreichen einer Gelbkapsel (auf nüchternen Magen) während zwei auf einander folgenden Tagen ist ?