Newsletter September 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: P. Boskamp   

Es gibt nur eine Gesundheit

Im letzten Monat erhielt ich eine Broschüre, welche von einem Initiativkreis mehrerer Gesellschaftsgruppen erstellt wurde. Zu dieser Gruppe gehören z.B. auch die Royal Society of Veterenary Medicine und der Animal Health Service, LTO Niederlande und andere. 

In der Broschüre mit dem Untertitel "gesunde Tiere, gesunde Menschen" geht es um den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika. So langsam beginnt vermehrt die öffentliche Unterstützung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika.

Gerne möchte ich einen Teil des Inhaltes hier wiedergeben. 

"Vorsicht vor Antibiotika 

Antibakterielle Wirkstoffe (Antibiotika) haben seit ihrer Entdeckung durch Alexander Fleming im Jahr 1928 einen enormen Beitrag für die Gesundheit von Mensch und Tier geleistet. 
Ihre Entwicklung wird als eine der größten medizinischen Erfindungen angesehen. Seit Jahren werden Antibiotika erfolgreich eingesetzt, um Infektionen zu bekämpfen und ihr Einsatz trägt massgeblich zum Wohlbefinden von Menschen und Tieren bei. 

Jedoch hat dieser positive Aspekt des Einsatzes von Antibiotika auch eine Kehrseite, nämlich die Entwicklung von Resistenzen (Unempfindlichkeiten) von Bakterien. Diese Antibiotika-Resistenz kann zu ernsthaften Problemen bei den Human-und Tierarzneimitteln führen. 

Resistenzentwicklungen von Bakterien entstehen weitgehend unwissend, durch sorglosen und unnötigen Einsatz von Antibiotika und wird durch viele Faktoren beeinflusst. So spielen die Globalisierung, zunehmende Reisetätigkeit und unverantwortliches Handeln von Menschen in der Tierhaltung eine grosse Rolle bei der Entstehung von Resistenzen.


Aktive Zusammenarbeit

Neben dem Humanbereich ist es sehr wichtig, dass jeder Tierhalter sich seiner sozialen Verantwortung bewusst wird und seinen Beitrag dazu leistet, um dieser zunehmenden Resitenzbildung entgegen zu treten. 

Dies erfordert ein konzertiertes Bewusstsein, die aktive Zusammenarbeit und ein gemeinsames Vorgehen. Alle Beteiligten in der Tierhaltung müssen ihre Verantwortung übernehmen und einen konstruktiven Beitrag zur Lösung des Problems liefern. Alle Beteiligten ... ohne Ausnahme. 

Prof. Dr. Roel Coutinho, Director des Center for Infectious Disease Control RIVM sagt: "Jeder, der Antibiotika in der Tierhaltung einsetzt, muss erkennen, dass Bakterien resistent gegen alle Antibiotika werden. Und das hat erhebliche Folgen für die menschliche Gesundheit, da Antibiotika für die menschliche und tierische Medizin unerlässlich sind."

Ein anderer Blick auf den Antibiotika-Einsatz

Die Vorteile eines Antibiotikaeinsatzes scheinen oft so gross, dass in machen Fällen einfach die Nachteile vergessen werden und notwendige Diagnosen nicht gestellt werden. 

Antibiotika werden auch manchmal verwendet, um Lücken in der Tierhaltung zu kompensieren, oder weil sie "gängige Praxis" oder "Standard-Behandlung" geworden sind. Darüber hinaus werden Antibiotika oft leider zu niedrig dosiert oder zu kurz eingesetzt. Eine solche Anwendung von Antibiotika ist unnötig, unklug und verantwortungslos und sollte so schnell wie möglich beseitigt werden, um die Entwicklung von Resistenzen zu begrenzen.

Alle Menschen zählen, alle Tiere zählen

Der niederländische Landwirtschaftsminister fordert eine starke Einschränkung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung. 

Er fordert eine Halbierung bis zum Jahr 2013. Diese Reduzierung kann nur dann erfolgreich verwirklicht werden, wenn jeder mit dem Einsatz von Antibiotika bei Tieren umsichtig vorgeht, und jeder diese Ziele billigt und unterstützt.


Fazit 

Antibiotika werden seit ihrer Erfindung durch Alexander Fleming erfolgreich eingesetzt, um Infektionen bei Mensch und Tier zu bekämpfen. So wird die Gesundheit und das Wohlergehen von Mensch und Tier gefördert. Um auch sicherzustellen, dass es in Zukunft  sichere und wirksame Arzneimitteln gibt ist es sehr wichtig, allen beteiligten Parteien bewusst zu machen, dass ein bewusster und sorgsamer Gebrauch von Antibiotika für den gesunden Menschen und das gesunde Tier von Bedeutung ist. Es gibt nur eine Gesundheit.”




Wir können das Gesagte auf  unseren geliebten Sport anwenden oder meinen, dass dies ja vor allem Geflügel und Schweine angeht.

Ich denke, wir sollten das nicht tun. Auch Tauben werden mit Antibiotika behandelt, wie Hunde und Katzen.

Antibiotika-Resistenzen sehen wir auch im Taubensport. Als Tauben-Tierarzt stelle ich fest, dass die Einsicht bei den Taubenzüchtern gegen den ungezügelten Antibiotika-Einsatz wächst.


Mehr und mehr Züchter verlangen eine gründliche Untersuchung, bevor Antibiotika verschrieben werden. Aber ich sehe immer mehr Züchter, die sich für eine natürliche Methode entscheiden, die den Einsatz von Antibiotika weiter verringern möchten. Eine positive Entwicklung aus der obenstehenden Perspektive.


Alles in allem können wir sagen, dass die meisten Züchter sich ihrer Verantwortung bewusst sind.

Aber es gibt eine kleine Gruppe von Züchtern, die glauben weiterhin, dass das Geheimnis des Erfolgs in Töpfen voll Antibiotika liegt. 
Die einen begeben sich bei Tierärzten in Behandlung und andere freuen sich über “leere Dosen” mit Allheilmitteln von Kollegen, die vermeintlich gut spielen.

Was diese Züchter übersehen oder nicht sehen wollen ist, dass die Lösung für das Problem der Kollegen nicht die Lösung des eigenen Problems sein muss. 
Wenn die Tauben von geringerer Qualität sind, die Qualität des Futters und die Versorgung oder das Schlagklima nicht stimmt, kann das "Wunder" nicht funktionieren. 
Ob nun dieses Allheilmittel vom Tierarzt oder von anderswo kommt, das macht nichts aus.

Wichtig ist die Tatsache, dass ohne korrekte Diagnose der wahren Ursache (Schlagklima, Versorgung) kein Antibiotika-Einsatz erfolgen soll. Sonst spielt man den Antibiotika-Resitenzen, wie o.g. Broschüren-Text sagt, in die Hand.


Antibiotika-Resistenzen spielen auch eine Rolle im Taubensport.

Selbst trifft man selten oder nie auf Bakterien, welche nach einer gründlichen bakteriologischen Untersuchung und Feststellung des Bakterienstammes, resistent gegen die meisten Antibiotika, die im Taubensport verwendet werden sind. Der Grund ist ebenso einfach wie ärgerlich. Wir haben die Tauben während der Reise im Korb zusammen mit Tauben von einem Liebhaber, der manchmal "etwas versucht." Frustrierend für Züchter und den behandelnden Tierarzt. Tatsächlich sind die Tauben oft nur mit großem Aufwand gesund und wieder in Gang zu bekommen.

Lassen wir uns alle glücklich schätzen, dass es Antibiotika gibt. In der Tat sind sie bei vielen Krankheiten sehr nützlich. Aber zeigen wir allen, dass es auch einen alternativen Ansatz gibt, bevor wir wieder bei jeglichen Zipperleinchen zu den "Töpfen" greifen.


So tragen wir zu einem verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika bei.

Viel Erfolg

Peter Boskamp ontdekking door Alexander Fleming in 1928 een enorme bijdrage geleverd aan de gezondheid van mens en dier.

 

De ontwikkeling ervan wordt gezien als één van de grootste medische uitvindingen ooit. Al jarenlang worden antibiotica succesvol toegepast om infecties te bestrijden en hun beschikbaarheid levert eeen belangrijke bijdrage aan het welzijn van mens en dier.

Naast deze positieve kanten kent het gebruik van antibiotica ook een schaduwzijde, namelijk de ontwikkeling van resitentie (ongevoeligheid) bij bacteriën. Deze antibiotica-resistentie kan leiden tot serieuze problemen in de humane en veterinaire gezondheidszorg.

Resistentie-ontwikkeling bij bacteriën ontstaat voor een belangrijk deel door onkundig, onzorgvuldig en onnodig gebruik van antibiotica en wordt beïnvloed door veel factoren. Zo spelen mondialisering, het toenemende reisgedrag van mensen en onverantwoord gebruik in de dierhouderij allemaal een rol in het ontstaan van resistentie bij bacteriën.

Actief samenwerken

Naast maatregelen op het humane vlak is het van groot belang dat alle betrokkenen in de dierhouderij zich bewust zijn van hun maatschappelijke verantwoordelijkheid om deze toenemende resistentie-ontwikkeling in te dammen. Dit vraagt om een gezamenlijke bewustwording, een actieve samenwerking en een gemeenschappelijke aanpak. Alle betrokkenen in de dierhouderij dienen hierin hun verantwoordelijkheid te nemen en constructief bij te dragen aan de oplossing van de problematiek. Alle betrokkenen….niemand uitgezonderd.

Prof. Dr Roel Coutinho, Directeur Centrum Infectieziektebestrijding RIVM merkt op:”Iedereen in de dierhouderij die antibiotica toepast, moet zich realiseren dat bacteriën uiteindelijk tegen alle antibiotica resistent worden. En dat heeft grote consequenties voor de volksgezondheid omdat antibiotica voor mens en dier onmisbare geneesmiddelen zijn”

Anders aankijken tegen antibiotica-gebruik

De voordelen van het gebruik van antibiotica (b)lijken vaak zo groot dat in sommige gevallen gemakkelijk over eventuele nadelen of bijwerkingen wordt heengestapt en antibiotica worden toegediend zonder duidelijke diagnose. Ook worden antibiotica soms ingezet om hiaten in het diermanagement te compenseren of omdat het tot ‘vaste gewoonte ’of ‘standaardbehandeling’ is geworden. Daarnaast worden antibiotica helaas nog vaak onjuist toegepast, bijvoorbeeld in te lage dosering of te kortstondig. Zulk gebruik van antibiotica is onnodig, onverstandig en onverantwoord en moet zo snel mogelijk worden uitgebannen om resistentie-ontwikkeling  in te perken.

Alle mensen tellen mee, alle dieren tellen mee

De minister van LNV dringt aan op een sterke reductie van het antibioticumgebruik in de Nederlandse dierhouderij. Daarbij is halvering van het gebruik in 2013 tot doelstelling geformuleerd. Deze reductie kan alleen succesvol worden gerealiseerd als iedereen die met dieren omgaat een prudent antibioticumgebruik realiseert en alle betrokkenen deze doelstellingen onderschrijven en ondersteunen.

Tenslotte

Antibiotica worden sinds hun uitvinding door Alexander Fleming succesvol toegepast in de bestrijding van infecties bij mens en dier. Daarmee wordt de gezondheid en het welzijn van mens en dier gediend. Om ook in de toekomst verzekerd te zijn van veilige en werkzame geneesmiddelen is het van groot belang om met alle betrokkenen tot bewust en duurzaam gebruik van antibiotica te komen en zo samen te werken aan gezonde mensen en gezonde dieren. One health”

We kunnen in onze geliefde sport bovenstaande waarschuwingen naast ons neerleggen  er van uitgaande dat het toch vooral betrekking heeft op die pluimvee- en varkensstallen. Ik denk dat we dat niet moeten doen. Ook duiven worden met antibiotica behandeld, net als honden en katten.

Resistentie zien we ook door antibioticumgebruik in de duivensport. Als duivenarts kan ik zien dat het inzicht bij de meeste liefhebbers aan het toenemen is dat ongebreideld gebruik van antibiotica ongewenst is.

Steeds meer liefhebbers willen gedegen onderzoek voordat antibiotica worden voorgeschreven. Maar ook zie ik steeds meer liefhebbers die kiezen voor een meer natuurlijke aanpak waarbij het gebruik van antibiotica verder kan worden verminderd. Een positieve ontwikkeling bezien vanuit het licht van bovenstaande.

Al met al kunnen we zeggen dat het gros van de liefhebbers zich bewust is van hun verantwoordelijkheid. Maar er is een kleine groep liefhebbers die maar willen blijven geloven dat het geheim van succes in de antibioticumpotjes zit.

Deze kunnen zich nog al eens te buiten gaan aan kuren van dierenartsen, ander liefhebbers of bovenal blanco-potjes met een wondermiddel van collega’s die naar horen zeggen goed spelen.

Wat deze liefhebbers over het hoofd zien, of niet willen zien, is dat de oplossing van het probleem van die collega niet de oplossing van het eigen probleem hoeft te zijn.

Als de duiven van mindere kwaliteit zijn, de kwaliteit van de voeding en verzorging achterblijft of het hokklimaat minder goed is dan bij genoemde collega, dan hoeft het verkregen ‘wondermiddel’ helemaal niet te werken.

Of dit wondermiddel nu van een dierenarts komt of van elders, dat maakt dan niet zo veel uit. Wat wel van belang is, is het gegeven dat het te pas en te onpas toe blijven passen van antibiotica zonder dat de juiste diagnose is gesteld of de werkelijke oorzaak wordt aangepakt (voeding, hokklimaat) de in de vermelde brochuretekst genoemde antibioticum-resistentie alleen maar in de hand werkt.

Antibioticum-resistentie speelt ook de duivensport parten. Zelf hoeft men zelden of nooit antibiotica te gebruiken om toch bij een gedegen bacteriologisch  onderzoek geconfronteerd te worden met een bacteriestam die ongevoelig is voor de meest gebruikte antibiotica in de duivensport. De reden is even simpel als vervelend. Men heeft de duiven in de reismanden in contact moeten brengen met duiven van een liefhebber die nog wel eens ‘iets probeert’. Frustrerend voor liefhebber als behandelend dierenarts. Immers de duiven zijn vaak nog maar met grote moeite weer op de rails te zetten en gezond te krijgen.

Laten we met zijn allen blij zijn dat er antibiotica zijn. Immers bij veel ziekte uitbraken zijn ze van groot nut. Laten we met zijn allen echter ook en vooral kijken of er geen alternatieve aanpak voorhanden is om bepaalde ongemakjes waarvoor  doorgaans naar de ‘potjes’ wordt gegrepen, te behandelen.

Zodat ook wij bijdragen aan een meer verantwoord antibioticum gebruik.

Succes

Peter Boskamp
 
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Wissen Sie das...

...die wirksamste Weise um das Gelb zu bekämpfen immer noch das verabreichen einer Gelbkapsel (auf nüchternen Magen) während zwei auf einander folgenden Tagen ist ?